Dies ist eine kompakte Übersicht zu Tirzepatid — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
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Im Jahr 1977, nach dem Rücktritt Jitzchak Rabins, verlor die Arbeitspartei unter ihrem neuen Führer Schimon Peres die Knessetwahlen gegen Begins Likud und musste damit erstmals in die Opposition gehen. Nach einer neuerlichen Wahlniederlage 1981 bildete die Arbeitspartei 1984 mit dem Likud eine Große Koalition, die „Regierung der nationalen Einheit“, worauf Mapam die Fraktionsgemeinschaft HaMaʿarach kündigte. Die Große Koalition war Namensgeber des Begriffs „Israelische Lösung“: Da Avoda und Likud nahezu gleich stark waren, wurde eine Rotation im Ministerpräsidentenamt vereinbart. Peres amtierte bis 1986 als Ministerpräsident und übergab danach an den Likud-Führer Jitzchak Schamir. Ezer Weizmanns kleine Mitte-Partei Jachad (eine gemäßigte Abspaltung vom Likud) ging 1986 in der Arbeitspartei auf. Nach den Knessetwahlen 1988 wurde die Große Koalition neu aufgelegt, jedoch war Avoda nun nur noch Juniorpartner des Likud unter Schamir. Nach einem Erstarken der so genannten „Tauben“ innerhalb der Arbeitspartei zerbrach die Koalition 1990 über Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik. Der Versuch von Schimon Peres, danach eine Koalition mit der religiösen Schas-Partei unter seiner Führung zu bilden, scheiterte, woraufhin die Arbeitspartei wieder in die Opposition gehen musste.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Regierungen Rabin und Peres === 1992 wurde Jitzchak Rabin gegen Schimon Peres zum neuen Parteichef der Avoda gewählt. Unter Rabin gewann die Arbeitspartei die Knessetwahlen und Rabin wurde neuer Ministerpräsident einer Koalition mit der linken Mapam-Nachfolgepartei Meretz und der ultra-orthodoxen Schas-Partei. Während der Wahlperiode unterzeichnete Rabin einen Friedensvertrag mit Jordanien und wirkte am Osloer Friedensprozess mit. Nach der Ermordung Rabins durch den religiösen Rechtsextremisten Jigʾal Amir übernahm Schimon Peres zunächst kommissarisch die Regierungsgeschäfte und führte dann eine neue Regierung bis Mai 1996 an, als er die Wahlen gegen den Likud-Politiker Benjamin Netanjahu verlor. Als Hauptursache für die verlorene Wahl gilt eine Welle von Selbstmordattentaten durch die palästinensische Terrorgruppe Hamas.
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=== Parteiführung von Barak und Peretz === Nach dem Scheitern der Regierung Netanjahu konnte Peres’ Nachfolger als Avoda-Parteichef Ehud Barak 1999 für die Partei, die nun unter dem Namen Jisraʾel Achat (ישראל אחת ‚Ein Israel‘) ein Wahlbündnis mit den Kleinparteien Gescher und Meimad eingegangen war, die Direktwahlen für das Amt des Ministerpräsidenten gewinnen. Nach dem Ausbruch der al-ʿAqsa-Intifada verlor er 2001 eine Vertrauensabstimmung und auch die Ministerpräsidentenwahlen gegen Ariel Scharon. Bei den Wahlen zur nächsten Knesset 2003 verlor die Avoda unter Amram Mitzna gegen Scharons Likud die Position der stärksten Partei und ging in die Opposition. Nachdem 2004 in einer Koalitionskrise die Schinui-Partei aus der Regierung ausgeschieden war, trat die Arbeitspartei erneut in eine „Regierung der nationalen Einheit“ mit dem Likud ein, Schimon Peres wurde dabei Vize-Ministerpräsident unter Ariel Scharon. Mit ihrem Eintritt in die Regierung wollte die Arbeitspartei Scharons Plan, die israelischen Siedlungen im Gazastreifen zu räumen, unterstützen. In einer Mitgliederbefragung Ende 2005, mit der der Parteichef und Spitzenkandidat für die Knessetwahl bestimmt wurde, unterlag Schimon Peres knapp seinem Herausforderer Amir Peretz. Peretz kündigte die Koalition mit dem Likud auf. Bei den Knessetwahlen 2006 erreichte die Avoda mit 19 Sitzen den zweiten Platz hinter der Neugründung Kadima, mit der sie anschließend eine Regierungskoalition einging.
Quellen: de.wikipedia.org
Als die ultrarechte Jisraʾel Beitenu von Avigdor Lieberman in die Koalition aufgenommen wurde, protestierten neun Knesset-Mitglieder, darunter der Avoda-Minister Ophir Pines-Paz, der aus Protest gegen diese Entscheidung sein Ministeramt niederlegte und aus der Regierung ausschied, gegen eine Koalition der Arbeitspartei mit Israʾel Beitenu, da diese Partei für eine strikte gesellschaftliche Trennung von Arabern und Juden eintritt und in diesem Zusammenhang eine Ausweisung arabischer Israelis ins Westjordanland fordert. Peretz wurde im Jahr 2007 sowohl als Avoda-Parteichef als auch im Amt des Verteidigungsministers von Ehud Barak abgelöst. Unter diesem verlor die Arbeitspartei bei vorgezogenen Knesset-Wahlen 2009 sechs Sitze und wurde erstmals nur viertstärkste Kraft hinter Kadima, Likud und Jisraʾel Beitenu. Dennoch trat die Partei einer vom Likud geführten Regierungskoalition mit Jisraʾel Beitenu und Schas bei, in der sie vier Minister, darunter mit Ehud Barak den Verteidigungsminister, stellte. Die Teilnahme Avodas an dieser Koalition war parteiintern hoch umstritten, da viele die Partei als linkes Feigenblatt einer Rechtskoalition ansahen und die Erneuerung in der Opposition bevorzugt hatten, während Barak die Verantwortung der Partei für den Staat Israel betonte.
Quellen: de.wikipedia.org
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